Arktikum

Besuch des arktischen Museums in Rovaniemi

Auf Empfehlung unserer Bekannten Jutta Z. aus Kirchheim fahren wir nach Rovaniemi zum Arktikum. Als sie von unserer geplanten Reise in den Norden Europas erfuhr, hat sie uns von diesem Museum vorgeschwärmt.

Am Zusammenfluss von Kemijoki und Ounasjoki liegt das Gebäude mit einer langen, gewölbten Glaskuppel, das von einer dänischen Architektengruppe entworfen wurde. In den Innenräumen wurden ausschließlich lappländische Baustoffe und Materialien verwendet.

Arktikum

Einen Überblick über das Leben der Menschen in einer Region, die durch extreme klimatische Bedingungen gekennzeichnet ist, bietet das arktische Zentrum. Mit interaktiven Installationen können die Auswirkungen des Klimawandels erfahren werden.

Die Ausstellungen des Provinzmuseums von Lappland stellen die Geschichte und Kultur von Lappland dar. Von Prähistorischer Zeit bis zur Gegenwart wird das Leben der Menschen und der Überlebenskampf der Inuit und Sami beschrieben. Lebensgroße Darstellungen veranschaulichen Handel und Handwerk im rauen Leben in der Arktis.

Die Auswirkungen des Lappländischen Krieges 1944/1945 zeigt ein Modell. Die Zerstörungen beim Rückzug der deutschen Besatzungsmacht hinterliessen eine abgebrannte Stadt. Die „Taktik der verbrannten Erde“ liess nur die steinernen Kamine stehen. Deshalb wurde Rovaniemi noch lange „die Schornsteinwald-Halbinsel“ genannt.

Im Jahr unseres Besuches feiert Finnland seine 100jährige Unabhängigkeit. Im „Frieden von Brest-Litovsk“ wird Finnland als selbständiger Staat festgeschrieben. Auch dieses Ereignis findet seine Würdigung mit einer Sonderausstellung.

Arktikum

Im Museums-Restaurant geniessen wir regionale Speisen. Besonders mundet uns Geschnetzeltes vom Rentier und der Saft heimischer Beeren.

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