Palanga, die Seebrücke und das Bernsteinmuseum

Palanga lockt mit seiner modänen Flaniermeile und seiner Seebrücke. Der litauische Bade- und Kurort liegt nur wenige Kilometer nördlich von Klaipedea am Ostseestrand. Im Reiseführer wird Palanga mit Sotschi auf der Krim verglichen.

Die Flaniermeile erweist sich als breite Straße, aufgeteilt in Bereiche für Fußgänger, Fahradfahrer und weiterer Verkehr. Ein besonderes Flair ist nicht zu verspüren. Die anliegenden Geschäfte beschränken sich auf den Verkauf von Souvenirs oder Utensilien zum Baden im Meer. Das Angebot der Restaurants reicht von armenischen Grillspezalitäten bis Pitsa. Nur eine Gaststätte lädt ein zum Menue mit frisch gefangenem Dorsch, ein frisches Fischgericht aus hiesigen Gewässern. Nicht gerade preiswert, aber schmackhaft.

Die Seebrücke über dem Deich hat eine imposante Größe, weit ragt sie ins Meer hinaus. Gleich hinter dem Deich befinden sich Reihen mit Sitzbänken, die einen guten und erholsamen Ausblick auf die Brücke bieten. Über Sotschi auf der Krim können wir kein Urteil fällen, aber wir kennen den polnischen Badeort Sopot, damit kann Palanga jedenfalls nicht konkurrieren. Trotz des schönen Neptunbrunnen vor dem Deich.

Das Bernsteinmuseum befindet sich in einem alten Schloß. Ein großzügiger Park umgibt das Gebäude. Im Inneren werden eindrucksvolle Bernsteine der unterschiedlichsten Größen und Arten gezeigt. Mit Lupen werden die Einschlüsse vergrößert und in ihrer Schönheit oder Skurilität dargestellt.

 

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