Pärnu, die Sommerhauptstadt Estlands

Über die Grenze, vorbei an den stillgelegten Zollhäusern, gelangen wir nach Pärnu. Die Stadt, an der Mündung des gleichnamigen Flusses, ist bekannt für ihren über 100 m breiten und 10 km langen Sandstrand. In der nach Süden offenen, flachen Bucht erwärmt sich das Wasser im Sommer auf angenehme Badetemperatur. Außerdem ist Pärnu berühmt für Kuren mit Heilschlamm. Meerwasser, frische Seeluft und Heilschlamm zogen noble Kurgäste an. Im 2. Weltkrieg wurde die Stadt stark zerstört. Dies unterbrach das Treiben der Urlaubsgäste. Heute wird die Stadt auch von finnischen Gästen neu entdeckt.

Unser Campingplatz liegt am Pärnu jögi im großen Vorgarten eines Hostels. Lärmende Hubschrauber, auf ihren immer wiederkehrenden Rundflügen, unterbrechen unsere Ruhe. Zu Fuß sehen wir uns die Stadt an. Breite Straßen und großflächige Parkanlagen prägen das Stadtbild. Aber weit ist es zum Strand. Zu Mittag essen wir in einem russischen Restaurant in der Altstadt.

Am nächsten Tag erkunden wir die Stadt mit unserem Auto. Unser erstes Ziel ist die Villa Ammende,  erbaut 1905 im Auftrag eines Großhändlers. Heute ist dieses Gebäude ein Luxushotel mit Restaurant. Die Villa ist ein Juwel der Jugendstil-Architektur.

Pärnu

Im Meer wagen schon Kyter ihr Spiel mit Wind und Wellen, spielende Kinder und ihre Eltern geniessen die Freiheit des Strandes.  Auch uns lockt der schöne Ort, aber Luft- und Wassertemperatur halten uns doch vom Baden ab.

Das nahegelegene Strandhotel Ranna, gebaut in Anlehnung eines Schiffes, zeigt seine alte Pracht.

Pärnu

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